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"Die Zeiten der absoluten Mehrheit sind vorbei"
SPD mit 101 Kreistagskandidaten und Wahlprogramm
"Die
Zeiten der absoluten CDU-Mehrheit im Kreistag sind vorbei" so Henning
Homann, Vorsitzender der SPD Mittelsachsen nach der
SPD-Wahlkreiskonferenz am 03. April 2008 in Freiberg selbstbewusst.
"Unsere Schwerpunkte für Mittelsachsen heißen Wirtschaftsförderung, eine
bessere Bildung für alle und die Förderung von Kultur und Ehrenamt.
Damit wollen wir den neuen Landkreis Mittelsachsen voranbringen und
bitten um die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger" fasst Homann das
Programm für die Kommunalwahlen am 08. Juni zusammen.
Insgesamt stellt die SPD
in 14 Wahlkreisen 101 Kandidatinnen und Kandidaten auf. Zu den
Spitzenkandidaten gehören unter anderem die Freiberger
Oberbürgermeisterin Dr. Uta Rensch, der Döbelner Bürgermeister Axel
Buschmann und der Hainichener Bürgermeister Dieter Greysinger. "Wir
bieten eine gute Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikern und Menschen
mit neuen Ideen sowie aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen wie
der Wirtschaft, Gewerkschaft, Kultur und Soziales" erklärt Homann der
seit 2004 selbst für die SPD im Döbelner Kreistag sitzt.
Homann lobt besonders
die Geschlossenheit mit der die Landratskandidatin Simone Violka von der
Partei unterstützt wird. Die Bundestagsabgeordnete war mit 96,1 % der 80
anwesenden Sozialdemokraten nominiert worden. "Simone Violka ist damit
eine Kandidatin für alle Bürgerinnen und Bürger. Sie vertritt das
Zusammenwachsen der drei Landkreise Döbeln, Freiberg und Mittweida zu
Mittelsachsen" kommentiert Homann das Ergebnis.
"Es ist wichtig, dass
wir uns vom Politikstil der CDU unterscheiden. Ich unterstütze deshalb
Simone Violkas Forderung nach mehr Bürgerbeteiligung. Ein Ämterschacher
wie bei der CDU und das schon vor der Wahl wird es mit uns nicht geben"
kritisiert der SPD-Chef abschließend.
Freiberg, den 03.04.08

Döbelns Bürgermeister Axel Buschmann (links) und SPD-Kreisvorsitzender
Henning Homann gratulieren Simone Violka nach Ihrer Wahl zur
Landratskandidatin.
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