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Klaas Hübner, Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion zu Gast bei Simone Violka

Der für Ostdeutschland zuständige stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Deutschen Bundestag Klaas Hübner weilte auf Einladung von Simone Violka am 28. August 2007 im Chemnitzer Land.

Erster Anlaufpunkt war die Werkzeugmaschinenfabrik Glauchau GmbH (Wema). "Der Betrieb der zur Zeit  54 Mitarbeiter beschäftigt hat sich seit Heiner Kaltenberger Mitte der 1990er Jahre die Geschäftsführung übernahm sehr gut entwickelt. Im vergangenen Jahr konnte der Auftragsbestand gegenüber 2005 verdoppelt werden. Diese positive Entwicklung hat sich auch in diesem Jahr fortgesetzt, mittlerweile planen wir unsere Produktion schon bis ins Jahr 2009 hinein." so der Vertriebsmitarbeiter André Rehn, der die Gäste empfing.

Klaas Hübner, selbst Unternehmer in der Metall- und Elektronikbranche, lobte die Entwicklung des Betriebes und sagte, dass sich die Wema aufgrund ihrer Spezialmaschinenherstellung einen guten Platz in der Deutschen Wirtschaft geschaffen habe und Billigkonkurrenz aus Osteuropa und Fernost nicht zu fürchten brauche, da die Auftraggeber eben auf Qualität setzen, wie sie hier produziert wird.

Simone Violka, die in Glauchau ansässige Bundestagsabgeordnete stellte fest, dass viele Bürger in der Region diese gute wirtschaftliche Entwicklung gar nicht mitbekommen würden, da zu wenig darüber berichtet wird.
Sie höre immer wieder, dass Jugendliche, welche einen Ausbildungsplatz suchen, die Meinung vertreten, sie müssten in den Westen, da sie hier keine Chance auf einen guten Arbeitsplatz hätten.
Bei Diskussionen in Schulen, würde sie immer wieder mit der Frage konfrontiert: Was tut die Politik, damit wir eine Lehrstelle bekommen? In den Unternehmen frage man sie, was die Politik tut, damit sie geeignete Lehrlinge bekommen. Dieser Widerspruch sei für sie unverständlich, deshalb ist sie seit einem Jahr bestrebt beide Seiten zusammen zu bringen.


v.l.n.r.: Simone Violka, Klaas Hübner und André Rehn

Im Anschluss daran trafen sich die Abgeordneten mit Vertretern der Stadt Meerane. In dem Gespräch ging es besonders um die Bekämpfung rechtsgerichteter Aktivitäten. Bürgermeister Prof. Lothar Ungerer berichtete über seine eigenen Erfahrungen mit rechten Gewalttaten und wie die Stadt Meerane in Zusammenarbeit mit der Polizei und couragierten Bürgerinnen und Bürgern dem entgegentreten. Nach seiner Meinung sollten die demokratischen Parteien in Deutschland gemeinsam alle Anstrengungen unternehmen, um die Aktivitäten rechtsgerichteten Parteien zu unterbinden.


Simone Violka und Klaas Hübner im Gespräch mit Vertretern der Stadt Meerane

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