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Violka fordert CDU Bundestagsabgeordneten Marco Wanderwitz auf, sich von den Vorschlägen des JU Vorsitzenden Philipp Missfelder zu distanzieren oder sich öffentlich dazu zu äußern 

Die SPD Bundestagsabgeordnete Simone Violka fordert ihren CDU Kollegen auf, sich von den Vorschlägen des JU Vorsitzenden Philipp Missfelder zu distanzieren oder seine Meinung dazu öffentlich zu machen.

Philipp Missfelder setzt sich dafür ein, dass ältere Menschen nicht mehr das Recht auf volle gesundheitliche Leistungen erhalten sollen. Wörtlich: „Ich halte nichts davon, wenn 85-Jährige noch künstliche Hüftgelenke auf Kosten der Solidargemeinschaft bekommen.“

Für die SPD Abgeordnete Violka ist diese Äußerung unverantwortlich, engstirnig und menschenverachtend. „Scheinbar ist es zu viel verlangt, dass sich ein 23jähriger ernsthaft Gedanken darüber macht, welche Erwartungen er selbst im Alter haben wird und was er seinen eigenen Eltern und Großeltern antut.“

Auch Violka ist ein nachdenken über die Generationengerechtigkeit wichtig, aber nicht auf solch primitive Art und Weise. „Da Marco Wanderwitz ja selbst Mitglied der Jungen Union ist und auf seiner Homepage über einen Link-Button für die Junge Union wirbt, sollte er auch in dieser Frage der Öffentlichkeit im Wahlkreis Rede und Antwort stehen.“ Die Bundestagsabgeordnete ist der Meinung, dass die Menschen ein Recht darauf haben, zu erfahren ob er selbst wie der JU-Chef Philipp Missfelder denkt, für den seine Einstellung anscheinend kein Problem ist, da ja früher die Menschen auch mit Krücken herumgelaufen seien, wie er seine eigenen Äußerungen begründet.

Zur Einstellung ihres Kollegen Carsten Schneider (SPD) aus Thüringen kann sich die Abgeordnete nicht äußern, weil ihr weder die gestellte Frage noch die konkrete Antwort des Abgeordneten vorliegen. „Es ist aber auch nicht wichtig, weil ich es ablehne Meinungen Dritter als Alibi oder Rechtfertigung für andere Meinungen zu benutzen. Hier zählt einzig und allein die eigene Meinung.“

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