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Simone Violka: „Bedingungslose Bürgschaft schwer akzeptabel“

Die Finanzpolitikerin und sächsische SPD-Bundestagsabgeordnete Simone Violka stimmt der geplanten Bundesbürgschaft für die in Finanzprobleme geratene Hypo Real Estate nicht uneingeschränkt zu. Notwendig sei die Bürgschaft vorrangig zur Unterstützung der wirtschaftlich abhängigen Unternehmen und der dort vorhandenen Arbeitsplätze. "Denn leider würden neben der Hypo Real Estate Unternehmen  mit untergehen, die lediglich im Frachtraum eingesperrt sind, und die weder auf der Brücke noch im Maschinenraum Mitspracherecht hatten oder haben", so Violka.Sie fordert deshalb eine vertragliche Absicherung für den Fall, dass Gelder aus der Bürgschaft tatsächlich zur Deckung herangezogen werden. "Sollte dieser Fall eintreten, muss geklärt sein, was der Bund dafür bekommt", fordert die SPD-Abgeordnete. Nicht hinnehmbar sei, wenn mit Steuergeldern lediglich Verluste sozialisiert würden. "Es muss sichergestellt sein, das dieses Geld später im möglichen Gewinnfall wieder in den Bundeshaushalt zurückfließt". Alles andere, da ist sich Violka sicher, sei den Bürgerinnen und Bürgern nicht zu vermitteln und auch für sie selbst nicht akzeptabel.

Pressemitteilung vom 02.10.2008

 

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