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Simone Violka begrüßt die Bundesratsinitiative zur kontrollierten Heroin Abgabe
Die SPD-Bundestagsabgeordnete und sächsische Landesgruppenvorsitzende Simone Violka begrüßt die Gesetzesinitiative im Bundesrat, der die kontrollierte Abgabe von synthetischen Heroin an Schwerstabhängige durchsetzen will. „Diese Menschen sind krank, auch wenn sie ihre Krankheit meist selbst herbeigeführt haben. Dennoch kann die Gesellschaft hier nicht wegschauen Für eine Therapie müssen die Menschen bereit sein, was seine Zeit braucht und viele die zwar selbst eine Therapie wollen, finden oft keinen zeitnahen Therapieplatz. Deshalb muss man in der Zwischenzeit diese Menschen und auch die ganze Gesellschaft vor der meist mit der Sucht einhergehenden Beschaffungskriminalität schützen“, begründet Violka ihre Meinung. Sie hofft, dass dadurch auch bestimmte Personengruppen durch ihren Drogenbedarf nicht mehr erpressbar sind. „Gerade in der Prostitution gibt es viele Frauen, die durch Drogen erst gefügig gemacht wurden und dann dadurch diesen Teufelkreis Drogen – Prostitution nicht mehr allein verlassen können.“ Doch für Violka, ist diese Gesetzesinitiative nur ein kleiner Punkt im Kampf gegen die Drogenkrankheit. „Wir brauchen in den Ländern, auch in Sachsen viel mehr Mittel, die im Kampf gegen Drogen eingesetzt werden können. Hier fehlt es vor allem an Personal, Geld und Aufklärungsveranstaltungen.“ Violka sieht vor allem in den Schulen und in den Familien Erkennungsdefizite. „Geld was hier bei der Prävention eingespart wird, muss dann später um ein vielfaches bei der Therapie ausgegeben werden. Das können wir uns nicht leisten“, so Violka abschließend
Pressemitteilung vom 20.09.07
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