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Was tun Sachsens Arbeitsagenturen? Regionaldirektion Sachsen informiert sächsische Bundestagsabgeordnete über Arbeitsmarktprogramme und Planungen Die wirtschaft Sachsens wächst, Beschäftigung entsteht und die steigende Nachfrage nach Fachkräften hat in den letzten Monaten die Arbeitslosenzahlen kräftig sinken lassen. Doch noch profitieren nicht alle Arbeitslosen gleichermaßen vom wirtschaftlichen Aufschwung. Für Langzeitarbeitslose und Alg II – Empfänger ist es nach wie vor schwierig, den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu finden und die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen reicht noch immer nicht aus, um allen Bewerbern eine betriebliche Ausbildung anbieten zu können. Grund genug für Karl Peter Fuß, Chef der Regionaldirektion Sachsen, am 24. Mai mit den sächsischen Bundestagsabgeordneten der großen Koalition zum Thema Arbeitsmarktpolitik ins Gespräch zu kommen. Er sieht sich in der Pflicht, die Politik über die Entwicklung auf dem sächsischen Arbeitsmarkt zu informieren. „Nur gemeinsam können wir auf dem Arbeitsmarkt etwas bewegen“, ist er sich sicher. „Auch wenn die Situation der Langzeitarbeitslosen in Sachsen weiter schwierig ist, können wir jedoch von Februar 2006 bis Februar 2007 einen Anstieg der Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten um rund 50.500 im Freistaat feststellen. Motoren dieser Entwicklung sind das Bau- und das Verarbeitende Gewerbe. Wir müssen darauf hin arbeiten, dass auch die Langzeitarbeitslosen vom Aufschwung profitieren können“, so Dr. Michael Luther, Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Sachsen im Deutschen Bundestag. „Der anhaltende Trend ist sehr erfreulich und schafft für junge Menschen berufliche Perspektiven nach der Ausbildung in Sachsen. Für Langzeitarbeitslose, die trotz Wirtschaftsaufschwung leider nach wie vor kaum Chancen haben, muss eine andere Lösung gefunden werden“, fügt Simone Violka, Sprecherin der sächsischen SPD-Landesgruppe, hinzu.
Pressemitteilung der BfA, RD Sachsen vom 23.05.07
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