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Violka wieder mit Büro in Penig

Kleine Reform: SPD-Ortsvereine fusionieren

Sozialdemokraten von Penig-Lunzenau nehmen Mitglieder aus Burgstädt und Hartmannsdorf auf

Penig/Burgstädt. In Vorbereitung auf die Kommunalwahlen 2009 versucht die SPD-Basis, die eigenen Reihen zu schließen. So hat der bisher 20 Mitglieder zählende Ortsverein Penig-Lunzenau jetzt beschlossen, die jeweils sechs Mitglieder der Ortsvereine Burgstädt und Hartmannsdorf aufzunehmen.
Mit dieser Fusion folgen die Sozialdemokraten einer Empfehlung von Mittelsachsens SPD-Kreischef Henning Homann. Bei dieser "kleinen Reform" gehe es nach seinen Worten auch darum, "nichtaktive Ortsvereine" wieder zu mobilisieren. Auf einen neuen Namen für den Ortsverein haben sich die Mitglieder bereits geeinigt: "Mittelsachsen-West" soll auch die veränderten Kreisstrukturen widerspiegeln. Dagegen wurde noch kein neuer Vorstand gewählt. Ortsverbandschef in Penig ist Udo Lindner.
 

Violka wieder mit Büro in Penig

Der Rochsburger Udo Lindner, der seit 1998 das Wahlkreisbüro der SPD-Bundestagsabgeordneten Simone Violka leitet, ist auch beruflich genauso wie seine Chefin wieder näher an die Heimat gerückt. Nach fast viereinhalb Jahren Abwesenheit hat die Bundestagsabgeordnete ihr Wahlkreisbüro wieder in ihrem Wohnort Penig. Im Juni 2004 musste sie auf Grund der Neueinteilung der Wahlkreise ihre politische Heimat nach Glauchau verlegen, um dort das Gebiet Chemnitzer Land zu vertreten. Für die kommende Bundestagswahl am 27. September 2009 wurden die Wahlkreise in Sachsen neu aufgeteilt. Das hat die Penigerin dazu bewogen, sich wieder mit ihrem Büro in Penig anzusiedeln. So hofft sie, ab 2009 die Region "Chemnitzer Umland - Erzgebirgskreis II" in Berlin zu repräsentieren. Dazu gehören der Altkreis Rochlitz und die Landkreise Chemnitzer Land, Hohenstein-Ernstthal und Stollberg. Die 40-Jährige glaubt, dass im eigenen Wohnort auch die Chancen für die Wahl steigen.

Wieder mit dem Haupt-Wahlkreisbüro in der Heimat: Bundestagabgeordnete Simone Violka mit ihrem Büroleiter Udo Lindner. Wiegand Sturm

Freie Presse Rochlitz 09.12.2008

 

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