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Die SPD hat sich bei der
Ausweitung des Schulbedarfspakets laut der Bundestagsabgeordneten und
Vorsitzenden der sächsischen SPD-Landesgruppe Simone Violka (SPD) auf ganzer
Linie gegen die CDU/CSU durchgesetzt.
Es sei geradezu paradox und
unvermittelbar, dass das Schulbedarfspaket auf Schüler nur bis zur
10. Klasse begrenzt sein sollte. „Gerade Kinder aus ärmeren Familien haben
es schwerer einen höheren Abschluss zu machen und die Begrenzung auf 10
Jahre vermittelt denen, die es dennoch schaffen, dass sie dafür betraft
werden“, so Violka. Deshalb begrüßt sie die jetzige Ausweitung bis zum
Abitur und dass die Zahlung auch an so genannte Vollzeit-Berufsschüler
ausgeweitet wird, die keine Ausbildungsvergütung erhalten.
Es sei ein zusätzlicher
Erfolg, dass jetzt, dank der SPD, auch Familien profitieren, die zwar
arbeiten aber nur mit Kinderzuschlag ihren Lebensunterhalt bestreiten
können. „Wir müssen darauf achten, dass diese gering verdienenden Menschen
von solchen Leistungen nicht ausgeschlossen werden. Es ist schon schlimm
genug nicht von seiner Arbeit leben zu können, dann aber auch noch bei
solchen staatlichen Zusatzleistungen ausgeschlossen zu sein ist
entwürdigend“, so die Abgeordnete Violka abschließend. |