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Schavan falsche Adresse bei Zentralabitur

 Kultusministers Flath (CDU) will mit Bundesforschungsministerin Anette Schavan über die Einführung eines bundeseinheitlichen Abiturs sprechen. Die sächsische SPD-Landesgruppenvorsitzende Simone Violka erklärt dazu:
„Die Idee eines bundeseinheitlichen Abiturs ist weder neu, noch ist Frau Schavan die richtige Adresse für diesen Vorschlag. Wenn es dem Kultusminister damit ernst ist, sollte er besser es zum Dauerthema in der Kultusministerkonferenz machen, dort sitzen die Bremser“, kritisiert Violka. Sie verweist auf die Bemühungen der SPD im Zuge der Föderalismusreform entsprechende Änderungen in der Bildung einzuführen. Was aber an der Weigerung der Länder gescheitert ist. Violka fordert, der Kultusminister sollte das Treffen mit seiner Parteifreundin besser dazu nutzen sie von einer weiteren Bevorzugung der Südländer abzubringen. „Wenn man die Programme aus dem Hause Schavan anschaut, dann wird schnell klar, dass die passgenau für einige Länder zugeschnitten sind, während vor allem die neuen Länder kaum davon profitieren können“, rügt Violka abschließend.

 

Pressemitteilung vom 02.10.07

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