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Ostdeutsche SPD-Abgeordnete für Einstieg in „Sozialen Arbeitsmarkt“
Laut der sächsischen SPD-Landesgruppenvorsitzenden Simone Violka erarbeiten die ostdeutschen Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion an einem Impulspapier zum Einstieg in einen bundesweiten „Sozialen Arbeitsmarkt“. „Die Arbeitsmarktzahlen vom April haben gezeigt, dass nur wenige Menschen, die Arbeitslosengeld II beziehen, vom Aufschwung profitieren, deshalb müssen wir für diese Menschen eine andere Perspektive schaffen“, begründet Violka die Initiative. Eckpunkte des Impulspapiers sind unter anderem die Schaffung von 100.000 unbefristeten Stellen im sozialen Arbeitsmarkt, die stärkere Berücksichtigung der Situation strukturschwacher Regionen und die Erweiterung der Träger arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen auf Gemeinden, Vereine, Kirchen und andere Einrichtungen. Violka betont, dass es sich bei jeder dieser Tätigkeiten um zusätzlich gemeinnützige Arbeit handeln muss und keine reguläre Beschäftigung davon gefährdet wird. „Natürlich wünsche ich jeder und jedem, den Sprung in den 1. Arbeitsmarkt zu schaffen. Aber wir müssen endlich akzeptieren, dass es Menschen gibt, denen das nicht mehr gelingt. Statt auf das Prinzip Hoffnung zu setzen, müssen wir diesen Menschen einen Platz in der Gesellschaft schaffen, der sie nicht ausgrenzt“, so Violka abschließend.
Pressemitteilung vom 07.05.07
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