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SPD schließt sich in Mittelsachsen zusammen

Siebenlehn. Die SPD-Organisationen in den Kreisen Freiberg, Mittweida und Döbeln rücken zusammen. Am Samstag ziehen die Roten um 10 Uhr ins "Schwarze Roß" von Siebenlehn, um sich auf die bevorstehende Kreisgebietsreform einzustellen. Als wichtigste Aufgabe formulieren die Genossen in ihrem Vorfeld, die SPD erfolgreich in den Kommunalwahlkampf zu führen.
Als einziger Kandidat für den Vorsitz der SPD Mittelsachsen kandidiert der Döbelner Unterbezirksvorsitzende Henning Homann. Für die zwei Stellvertreterposten kandidieren die Bundestagsabgeordnete
Simone Violka aus Penig sowie die Freiberger Landtagsabgeordnete Simone Raatz.
Mit einem "Leitbild für Mittelsachsen" geht die Freiberger SPD nach Siebenlehn. "Es geht der Freiberger SPD darum, dem zukünftigen neuen Landkreis Mittelsachsen ein Gesicht zu geben und das Zusammenwachsen von Freiberg, Mittweida und Döbeln inhaltlich zu fördern", erklärte Raatz dazu.
Dabei gelte es, den Mittelsächsischen Kulturraum durch ein Zusammengehen mit dem Erzgebirge zu stärken. Damit verbunden sein müsse eine weitere Aufstockung der Kulturförderung, die allein für Mittelsachsen zuletzt zehn Millionen Euro betragen hat.
Außerdem soll Mittelsachsen verkehrstechnisch weiter erschlossen werden. Im Kern geht es der SPD um eine Neuordnung des öffentlichen Personennah- und des Schülerverkehrs einschließlich einer Anpassung der Tarifzonen an die neuen Strukturen.
Gleichzeitig plädiert die Partei dafür, die Bildungslandschaft in Zukunft mit einer Universität in Freiberg und einer Fachhochschule in Mittweida besser zu vermarkten. Ähnliches sei für das Mittelsächsische Theater Freiberg/Döbeln wichtig. (UK)

 

Freie Presse Rochlitz, Mittweida und Freiberg 15.01.07

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