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Reform der Pflegeversicherung: Simone Violka erteilt Koalitionspartner Abfuhr

 

Die SPD-Landesgruppenvorsitzende im Deutschen Bundestag, Simone Violka, erteilt den von der CDU/CSU favorisierten Beratungsschecks eine klare Absage. „Menschen brauchen nicht mehr  Papier sondern mehr Pflege und Betreuung.“ Violka macht klar, dass die von der SPD geplanten Pflegestützpunkte ein Herzstück der Strukturreform der Pflegeversicherung sind, bei dem Pflegebedürftige und ihre Angehörigen im Mittelpunkt stehen. „Daran lassen wir nicht rütteln, denn jeder, der in seiner Familie oder in seinem Freundeskreis einen pflegebedürftigen Menschen hat, weiß wie wichtig es ist, schnell und unbürokratisch Informationen und Angebote zu bekommen. Das Letzte was diese Menschen brauchen sind irgendwelche zusätzlichen Papiere oder Formulare durch die sich durcharbeiten müssen“, ist sich Violka sicher.
Sie weist in diesem Zusammenhang auch die Behauptung zurück, durch den Aufbau von Pflegestützpunkten würden Doppelstrukturen geschaffen. „Wer lesen kann weiß, dass vorhandene Strukturen unter Berücksichtigung der Besonderheiten im jeweiligen Land so weit wie möglich zu erhalten und zu nutzen sind“, so Violka abschließend.

 

 

Pressemitteilung vom 28.11.07

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