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Simone Violka: Objektiver Umgang mit gebrochenen Biographien bei Rentenberechnung 

 

Bei einem Treffen der ostdeutschen SPD-Abgeordneten mit dem Bundesarbeitsminister Olaf Scholz in dieser Woche kam auch das Thema Rente zur Sprache. Die sächsische SPD-Landesgruppenvorsitzende Simone Violka mahnte einen objektiven Umgang mit den gebrochenen Biografien an und deren Auswirkungen bei der Rente im Alter. „Grundsicherung kann da nicht die Antwort sein. Unser Ziel ist es, dass niemand im Alter darauf angewiesen sein muss“, so Violka. Sie verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Notwendigkeit der Einführung eines Mindestlohnes. Laut Berechnungen könnte die Rente bereits 1 Jahr nach Einführung um 1 Prozent steigen. „Das zeigt noch einmal erschreckend auf, wie viele Menschen unter diesen 7,50 Euro arbeiten, wenn eine Erhöhung solche Auswirkungen auf die Rente hat“, so Violka. Sie forderte während des Gespräches auch erneut ein Erstausbildungsprogramm für junge Menschen über 25 Jahre. Betroffen seien laut der Abgeordneten vor allem junge Frauen, die nach der Schule Kinder bekommen und deshalb nie eine Lehre gemacht haben. „Das ist ein Potenzial, dass in Zeiten von Fachkräftemangel nicht brach liegen darf. Hier werden junge Frauen trotz eines guten Schulabschlusses auf Dauer als Aushilfen oder Ungelernte im Niedriglohnsektor gehalten, nur weil ihre Lebensplanung nicht ins gesellschaftliche Raster passte. Hier muss die Gesellschaft aktiv werden und diesen Frauen eine Alternative bieten“, so Violka abschließend.

Pressemitteilung vom 07.03.08

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