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Simone Violka fordert Konsequenzen in Bahn-Affäre: „Mehdorn ist nicht der Papst“

Die Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der sächsischen SPD-Landesgruppe Simone Violka verlangt eine lückenlose Aufklärung der Bespitzelungsvorgänge bei der Deutschen Bahn mit angemessenen Konsequenzen. „Wenn Bahnchef Mehdorn meint, sein Amt sei von Gott gegeben und endet damit erst mit seinem Ableben so verwechselt er sich mit dem Papst“, so die Abgeordnete. Für sie ist es nicht hinnehmbar und völlig inakzeptabel wie die Führungsriege bei der Bahn die ungeheuren und verwerflichen Vorgänge beim Umgang mit den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verteidigt und sich dabei völlig im Recht sieht.

„So etwas kann und darf es in einem Rechtsstaat nicht geben und wenn es sich dabei auch noch um ein staatliches Unternehmen handelt, dann muss entsprechend agiert werden“, fordert Violka. Wenn es sich nach ihrer Meinung herausstellt, dass die Führung dieses Unternehmens dabei eine andere Rechtsauffassung besitzt bzw. mangelndes bis gar kein Unrechtsbewusstsein vorhanden ist, dann muss ohne Ansehen der Personen gehandelt werden. Solche Vorgänge würden nicht nur  der Deutschen Bahn schaden sondern auch dem Ansehen des Landes. „Jeder der seinem Unternehmen schadet, muss mit seiner Entlassung rechnen. Ich sehe nicht ein weshalb das auf Arbeiter und Angestellte zutreffen soll, nicht aber auf Manager. Hier fordere ich Gleichbehandlung!“, so Violka abschließend.

 

Pressemitteilung vom 30.01.2009

 

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