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Die SPD-Bundestagsabgeordnete und
Landesgruppenvorsitzende, Simone Violka, fordert in Hinsicht auf das
kommende 20jährige Jubiläum der friedlichen Revolution eine stärkere
Beachtung der Lebensleistung der Menschen im Osten. In der Diskussion um
„Opfer“ und „Täter“ würden sich viele Menschen nicht wiederfinden oder sich
gar diskriminiert fühlen. Das machte sie in einer Gesprächsrunde der
ostdeutschen SPD-Bundestagsabgeordneten mit Frank-Walter Steinmeier
deutlich.
„Die Aufarbeitung, zum Beispiel auch die der
systemtragenden Rolle der CDU in der DDR, ist sehr wichtig. Und wir müssen,
auch für die Würdigung der Opfer, gegen das Vergessen und die Verbrämung
ankämpfen. Aber wir dürfen die Leistung der vielen Menschen nicht vergessen,
die durch ihren Drang nach Demokratie, Freiheit und Selbstbestimmung die
friedliche Revolution getragen haben“, so Violka.
Für sie steht fest, dass diese Bewegung deutlich
gemacht hat, dass die Diktatur in der DDR trotz aller Härte gegen das eigene
Volk auf verlorenem Posten stand. Das sei nur möglich gewesen, weil die
Mehrheit der Bevölkerung trotz des staatlichen Druckes und der Einflussnahme
sich ihre Individualität und ihre persönliche Freiheit über Generationen
bewahrt hat. Das allein ist laut Violka etwas, auf was die Menschen stolz
sein können und auch sollen.
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