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Simone Violka: Kritik an Kostenaufteilung für Kinderbetreuungsplätze
Die sächsische SPD-Landesgruppenvorsitzende im Bundestag, Simone Violka, kritisiert die geplante Kostenaufteilung für den Ausbau der Kinderbetreuungsplätze. "Wenn das so kommt, belohnt man besonders kinder- und familienunfreundliche Bundesländer mit einem Bundeshaushalts-Geldsegen. Dagegen werden die Bundesländer, die bereits seit Jahren mit eigenem Geld für einen Ausbau der Betreuungsplätze sorgten, mit ihren laufenden Kosten allein gelassen. Ein Schulterklopfen reicht für diese Länder nicht." Die Abgeordnete macht klar, dass die ostdeutschen Abgeordneten so ein Konzept nicht widerstandslos mittragen werden. "Natürlich kann der Bund nicht allein die Kosten für diese Einrichtungen tragen, aber wenn es um Investitionsgelder geht, müssen auch Investitionen gelten, die schon vorab im Sinne der Bürgerinnen und Bürger getätigt wurden", fordert Violka. Sie plädiert dafür, mit diesen Geldern die Qualität der Betreuung zu verbessern. So könnte laut Violka zum Beispiel im grenznahen Bereich mehr Wert auf mehrsprachige frühkindliche Bildung gelegt werden und auch in der sorbischen Region könnte die Vermittlung der sorbischen Sprache erweitert werden. Die SPD-Poltikerin ist sich sicher, dass die verschiedenen Einrichtungen bereits viele gute Ideen haben in welche Programme das geforderte Geld investiert werden könnte. "Wenn wir die Gebäude schon haben, ist es logisch die geforderten Mittel in unsere Zukunft, nämlich in die Köpfe unserer Kinder zu investieren, wir werden darum kämpfen", so Violka abschließend.
Pressemitteilung vom 02.05.07
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