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Fairen Lohn für gleiche Arbeit!

 

Für die sächsische SPD-Bundes-tagsabgeordnete Simone Violka ist die Einführung von Mindestlöhnen auch in der Leiharbeiterbranche dringend erforderlich. "Da arbeiten Menschen nebeneinander zu unterschiedlichen Tarifen, die zum Teil gravierende Unterschiede aufweisen. Das ist nicht hinnehmbar und schürt vor allem soziale Ungerechtigkeiten." Violka stört sich auch an der immer größer werdenden Zahl von Beschäftigungsverhältnissen in der Leiharbeiterbranche. "Da ist eine Verlagerung von existenzsichernden Arbeitsplätzen hin zu nicht mehr existenzsichernden Arbeitsplätzen zugunsten des Gewinns zu beobachten und dafür wurde diese Branche nicht geschaffen", kritisiert Violka. Sie fordert deshalb eine Begrenzung der Leiharbeiter in den Betrieben. Für Violka hat es nichts mit der Bewältigung von kurzfristigen Arbeitsaufgaben zu tun wenn über Jahre fast 50 Prozent der Belegschaft plötzlich aus Leiharbeitern besteht. "Hier muss ein Riegel vorgeschoben werden", fordert die Abgeordnete. Eine Lösung sieht sie in der prozentualen Begrenzung der Anzahl der Leiharbeiter im Verhältnis zur Stammbelegschaft. "So könnten im Bedarfsfall bei Spitzenzeiten Leiharbeiter die Stammbelegschaft weiter ergänzen aber eben nicht mehr schleichend die Arbeitsverhältnisse verschieben", so Simone Violka abschließend.

Pressemitteilung vom 15.02.08

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