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Simone Violka: „Sächsische CDU trägt Mitschuld an Vorkommnissen um Landrat Gey“
Für die SPD-Politikerin Simone Violka trägt auch die sächsische CDU an der Misere um die Vorkommnisse um den Muldentaler CDU-Landrat Gerhard Gey eine erhebliche Mitschuld. "Die CDU im Land, damals noch unter Führung von Kurt Biedenkopf, hat jahrelang das Problem des Rechtsextremismus in Sachsen geleugnet. Sie hat die enormen Bemühungen der SPD, diesem Problem zu begegnen und aufzuklären, bis auf ein paar Einzelkämpfer kaum unterstützt." Violka verlangt deshalb konkrete Maßnahmen in der CDU damit sich so etwas nicht wiederholt. "Ich will Landrat Gey nicht in Schutz nehmen, aber wenn dieses Problem in seiner Partei jahrelang einen solch geringen Stellenwert hatte, woher sollen dann Männer wie er wissen, wie sie damit vor Ort umgehen?" Violka fordert deshalb von der CDU mehr Unterstützung für die vor Ort gegen Rechtsextremismus Agierenden. "Ein erstes Signal wäre zum Beispiel der Besuch von Ministerpräsident Milbradt am 12. Mai zum "Tag der Kulturen" in Pirna", findet Violka. Sie wird wie schon im letzten Jahr mit ihrer Familie nach Pirna fahren um Gesicht zu zeigen für mehr Toleranz und gegen Rechtsradikalismus.
Pressemitteilung 09.05.07
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