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Violka kritisiert Angriff auf Flächentarifvertrag

Die Bundestagsabgeordnete und Sprecherin der sächsischen SPD-Landesgruppe, Simone Violka, kritisiert den Angriff der mittelständischen Wirtschaft auf den Flächentarifvertrag scharf. "Wer fast 20 Jahre nach der Wende noch immer von einer "zu schnellen" Angleichung warnt, hat eine merkwürdige Auffassung von Zeit", findet die Abgeordnete. Violka fürchte, dass sich die Einkommensschere immer weiter zwischen Ost und West öffne, anstatt sich allmählich zu schließen. "Es ist unmöglich, wenn die Wirtschaft von der Politik Programme zur Beseitigung der Abwanderung und des Fachkräftemangels fordert und gleichzeitig mit ihrer eigenen Lohnpolitik die Menschen aus dem Land treibt", empört sich Violka.Sie fordert die Menschen im Osten auf, sich stärker in Gewerkschaften und Betriebsräten zu organisieren, damit ihre Rechte besser durchgesetzt werden könnten.

Pressemitteilung vom 22.09.2008

 

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