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Die Bundestagsabgeordnete und
Sprecherin der sächsischen SPD-Landesgruppe, Simone Violka, kritisiert den
Angriff der mittelständischen Wirtschaft auf den Flächentarifvertrag scharf.
"Wer fast 20 Jahre nach der Wende noch immer von einer "zu schnellen"
Angleichung warnt, hat eine merkwürdige Auffassung von Zeit", findet die
Abgeordnete. Violka fürchte, dass sich die Einkommensschere immer weiter
zwischen Ost und West öffne, anstatt sich allmählich zu schließen. "Es ist
unmöglich, wenn die Wirtschaft von der Politik Programme zur Beseitigung der
Abwanderung und des Fachkräftemangels fordert und gleichzeitig mit ihrer
eigenen Lohnpolitik die Menschen aus dem Land treibt", empört sich
Violka.Sie fordert die Menschen im Osten auf, sich stärker in Gewerkschaften
und Betriebsräten zu organisieren, damit ihre Rechte besser durchgesetzt
werden könnten. |