aaaa

Waldschlösschenbrücke: „Weiteres Bemühen um einvernehmliche Lösung wünschenswert“

 

Das Mediatinsverfahren im Streit um die Waldschlösschenbrücke hat festgestellt, dass die geplante Brücke die gewachsene Kulturlandschaft nicht respektiert und auch nicht durch Detail-Änderungen verbesserbar ist. "Niemand bestreitet, dass eine Brücke wünschenswert ist, aber der jetzige Preis dafür, nämlich den Verlust des UNESCO-Welterbes ist nicht akzeptabel", so Simone Violka, die Vorsitzende der sächsischen SPD-Landesgruppe.

"Wir haben die Vorschläge der Sachverständigengruppe auch im Ausschuss für Kultur und Medien in Berlin zur Kenntnis genommen und ich begrüße das weitere Bemühen um eine einvernehmliche Lösung."

Diese Lösung soll sowohl den Anforderungen und internationalen Verpflichtungen des Welterbes "Dresdner Elbtal" als auch den Wünschen der Brückenbefürworter gerecht werden.

"Wer weiter stur an der jetzigen Brückenplanung festhält, jede Alternative ablehnt und damit auf den Welterbestatus verzichtet, schadet nicht nur dem internationalen Ansehen Dresdens und auch Sachsens, sondern negiert auch die Arbeit vieler Dresdnerinnen und Dresdner, die sich seit Jahren durch ehrenamtliches Engagement für ihre Stadt und deren internationalen Status einsetzen. Das ist für die sächsische SPD-Landesgruppe nicht hinnehmbar!", so Violka abschließend.

 

01.02.2007

    aaaa