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Simone Violka ist gestern Abend von der
SPD-Basis mit großer Mehrheit für den Bundestag nominiert worden. Sie tritt
im Wahlkreis 164, Chemnitzer Umland - Erzgebirgskreis II an. 27 der 28
anwesenden SPD-Mitglieder stimmten für Violka, nur einer enthielt sich.
Simone Violka sitzt bereits seit 1998 im Deutschen Bundestag und ist
Vorsitzende der sächsischen SPD-Bundestagsgruppe.
In ihrer Rede zu den SPD-Mitgliedern verwies sie
auf die Erfolge ihrer zurückliegenden Arbeit in Berlin. Im Mittelpunkt
standen dabei eine solide Finanz- sowie die Familienpolitik. Sie versprach
sich auch in Zukunft für gleiche Bildungschancen aller Kinder einzusetzen
und verwies in dem Zusammenhang auf die anhaltende Benachteiligung von
Kindern aus sozial schwachen Familien.
Auf viel Resonanz bei den anwesenden Genossen
stieß ihre Ankündigung auch ihre Wahlkreisarbeit intensiv fortsetzen zu
wollen. „Bei mir wird kein Bürger weggeschickt“ erklärte Violka ihren
Arbeitsansatz. „Auch wenn ich nicht bei der Lösung aller Probleme helfen
kann, so haben die Bürger doch verdient erstgenommen zu werden.“
In der Aussprache zur Kandidatenvorstellung
lobten die anwesenden SPD-Mitglieder insbesondere ihre Arbeit vor Ort sowie
ihre kommunalpolitische Verankerung. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Dr.
Gerald Thalheim stellte heraus, dass ihre Arbeit als Kreisrätin wichtig sei,
um in Berlin die Interessen der Menschen der Region kompetent zu vertreten.
Die Bürgerinnen und Bürger sind am 27. September
2009 dazu aufgerufen einen neuen Bundestag zu wählen. |