aaaa

Milbradt entwickelt sich zum energiepolitischen Dinosaurier

Die Landesgruppenvorsitzende der sächsischen SPD Bundestagsabgeordneten Simone Violka kritisiert die derzeitige Haltung von Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) zur sächsischen Energiepolitik. „Die ganze Welt diskutiert über die Notwendigkeit der stärkeren Nutzung erneuerbarer Energien und einer höheren Energie-Effizienz und unser Ministerpräsident leistet sich einen politischen Rückfall in eine Zeit wo man Klimaveränderungen weder wahrhaben noch etwas dagegen tun wollte“, beurteilt Violka die derzeitige Situation. Sie weist in diesem Zusammenhang auf den enormen Internationalen Stand sächsischer Firmen hin, die in der Wachstumsbranche auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien tätig und erfolgreich sind. „Wir überlegen uns angesichts der Erderwärmung und der damit verbundenen prekären klimatischen Veränderungen, wie wir unsere Entwicklungshilfe zum Beispiel in den Ländern China und Indien verändern, damit dort die notwendige Energie erzeugt werden kann, ohne Weltweit die Klimakatastrophe weiter zu verschlimmern. Selbst in diesen Ländern ist man sich bewusst, das etwas getan werden muss“, so Violka.

Sie ist überzeugt, dass Kleinkariertes Denken wie das von Ministerpräsident Milbradt  in dieser Frage zwar seine parteipolische Rolle stärkt, aber nicht mehr in eine Zeit passt, wo selbst die USA erkannt hat, dass ein Umdenken erfolgen muss. Außerdem rüttle in Sachsen niemand an den Bestand der Arbeitsplätze in der Braunkohle. Aber auch in Sachsen würde  immer mehr Energie gebraucht und es wäre an der Zeit dafür zukunftssichere Lösungen zu finden.

„Dieses Thema ist denkbar ungeeignet um in der Koalition zu zeigen wer der größere Partner ist. Die Bürgerinnen und Bürger wollen Antworten auf die klimatischen Probleme der Zeit und keine Polemik.“

12.02.2007

    aaaa                                                 

2