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Simone Violka gegen Unions-Forderung nach Kürzungen bei ALG II

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Simone Violka fordert ihre CDU/CSU-Kollegen auf, keine Wirtschaftförderung auf Kosten von Arbeitslosen zu betreiben und beim Sparen vor ihren eigenen Ministertüren zu kehren. Hintergrund ist die Forderung der Union, Bundesarbeitsminister Scholz solle anstatt Bundeswirtschaftsminister Glos seinen Haushalt überarbeiten und Kürzungen bei arbeitsmarktpolitischen Eingliederungstiteln vornehmen. "Wenn Herr Kampeter von der CDU/CSU Arbeitsminister Scholz vorwirft seine Ausgaben für das Arbeitslosengeld II seien zu hoch, dann soll er jedem einzelnen betroffenen Empfänger sagen was er ihm streichen will", fordert die Abgeordnete. Für die Haushaltspolitiker der Union existierten nur Zahlen, die einzelnen Menschen dahinter seien egal. "Unser Ziel ist es nicht, arbeitslose Menschen mit monatlichen Zahlungen ruhigzustellen sondern sie mit geeigneten Maßnahmen wieder in das Arbeitsleben zu integrieren, aber das kostet nun mal Geld" so Violka. "Wir finden, dieses Geld ist gut bei den betroffenen Menschen angelegt. Uns nützen Arbeitsplätze nichts, die unbesetzt bleiben, weil wir zwar die Wirtschaft fördern aber wir zu geizig sind die Menschen zu qualifizieren", so Violka abschließend.

Pressemitteilung vom 23.04.2008

 

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