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Simone Violka (SPD) zur Reform der Sozialhilfe: „Kein pauschales Misstrauen“
Die
SPD-Bundestagsabgeordnete Simone Violka warnt vor einer pauschalen
Kriminalisierung von Sozialhilfeempfängern. Für Simone Violka ist die anstehende Sozialhilfereform das geeignete Mittel um mehr Auskunftsrechte für die Sozialämter und härtere Strafen bei Leistungsmissbrauch rechtlich abzusichern. Bei der Reform sollen zum Beispiel größere Anschaffungen pauschal mit dem Regelsatz bzw. den Wohnkosten abgedeckt werden. Das erspart den Betroffenen unangenehme Gänge zum Sozialamt und in den Ämtern werden durch Entbürokratisierung Ressourcen frei für bessere Überprüfungen. Doch eins dürfe man bei allen Meldungen über schwarze Schafe nie vergessen: „Die meisten Menschen, die auf die Hilfe des Sozialstaates angewiesen sind, sind neben allein erziehenden Müttern mit ihren Kindern auch pflegebedürftige Menschen und Kranke. Diese Menschen verdienen unsere Hilfe und kein pauschales Misstrauen“, so die Bundestagsabgeordnete. |
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