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Violka begrüßt Änderung zum Ladenschlussgesetz

Die Bundestagsabgeordnete Simone Violka (SPD) begrüßt die geplanten Änderungen zum Ladenschlussgesetz.
"Ich verstehe die Bedenken der Gewerkschaft, aber wenn von den Menschen gefordert wird, sie sollen flexibler und mobiler sein, dann müssen wir dafür sorgen das sich auch die Rahmenbedingungen dieser gesellschaftlichen Veränderung anpassen."
Sie weist gleichzeitig die Vorwürfe der Opposition zurück, dass die Änderungen nicht weit genug gehen. Laut der Abgeordneten ist es bei solchen starken Veränderungen wichtig, die Menschen mitzunehmen, auch die davon negativ Betroffenen. Bei einer völligen Abschaffung des Ladenschlussgesetzes würden diese Menschen aber einfach ins kalte Wasser geschmissen. "Jetzt sind bei der Umsetzung der neuen Ladenöffnungszeiten alle Beteiligten gefragt, damit es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Handel zu einer verträglichen Lösung kommt. Keinem Unternehmen kann an überarbeiteten und gestressten Mitarbeitern gelegen sein."
Für die Zukunft wünscht sich die Abgeordnete eine weitere Entbürokratisierung, damit es Händlern leichter gemacht wird auch in Ausnahmefällen am Sonntag zu öffnen. "Damit will ich nicht den Sonntag als Regelverkaufstag einführen, aber wenn bei Stadtfesten und anderen Höhepunkten sowieso viele Menschen in die Stadt gelockt werden, warum sollen dann nicht auch die Händler etwas davon haben?! Diese Sondergenehmigungen sind zwar jetzt schon erhältlich, aber der Bürokratische Aufwand ist einfach zu groß und die Fristen zu lang", so die Abgeordnete abschließend.

12.12.2002

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