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Simone Violka:
„Keine Einschränkung der Reisefreiheit von Tschernobylkindern“
 

„Befürchtungen, die weißrussische Regierung könne nach entsprechenden Äußerungen ihres Präsidenten Lukaschenko die Reisefreiheit für durch Tschernobyl betroffene Kinder einschränken, haben sich nicht bestätigt“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete Simone Violka. Damit können auch weiter Gruppen von „Tschernobylkindern“ ihren Urlaub in Deutschland verbringen. Laut einer Pressemitteilung der belarussischen Botschaft werde es „keine grundlegenden Änderungen bei der Organisation von Kindererholungen im Ausland“ geben. Änderungen ergäben sich nur in der Hinsicht, dass zukünftig für Schülerinnen und Schüler der Unterstufe Kuraufenthalte ohne Begrenzung über das ganze Jahr und für Schülerinnen und Schüler der 5. bis 11. Klasse vorwiegend während der Schulferien organisiert werden könnten. Sondergenehmigungen würden aber erteilt. „Natürlich wird der Deutsche Bundestag das Thema weiterhin genau beobachten, gerade im Hinblick auf die Kinder, denen mit den Aufenthalten in Deutschland eine zumindest kurze Erholung von ihrem oft schweren Alltag ermöglicht werden kann“, so Simone Violka. 

24.02.2005

 

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