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Simone Violka: „Hundts Forderung nach Rentenkürzung nicht akzeptabel“ 

In der SPD Fraktion ist am Dienstag der Vorschlag von Arbeitgeberpräsident Hundt zur Finanzierung von Reformen die Renten zu kürzen auf einstimmige Ablehnung gestoßen, informiert Bundestagsabgeordnete Simone Violka (SPD).

„Anstatt solche abstrusen Forderungen aufzumachen, sollte Herr Hundt besser seine Energie in die die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsstellen stecken, denn das ist eine seine vorrangigen Aufgaben und bisher hat er darin kläglich versagt“, so die Abgeordnete. Sie führt weiter aus, dass in der Vergangenheit bereits vieles getan wurde, den Arbeitgebern entgegenzukommen, weil die im Gegenzug mehr Arbeitsplätze versprochen hatten. „Ich erinnere zum Beispiel an die Senkung der Körperschaftssteuer und an die Reformen in den Sozialsystemen. Man kann nicht immer nur fordern und dann wenn es um die Einhaltung der eigenen Zusagen geht die Flucht antreten. Es ist ein Schlag ins Gesicht aller, die ihren Teil zur Finanzierung der Reformen tragen, denen dann trotz steigender Gewinne gekündigt wird und die dann auch noch auf einen Teil ihrer Rente verzichten sollen, während man sich in den Vorstandsebenen die Bezüge erhöht“, empört sich Violka. Sie mahnt stattdessen eine stärkere Verantwortung auch derjenigen für die Gesellschaft an, die es können weil sie leistungsfähiger sind. „Dazu gehört es auch seine Steuern in Deutschland zu bezahlen, und nicht immer nur die Rosinen aus dem System zu picken, hier durch die Menschen Gewinne zu machen und dann ins Ausland zu verschwinden.“

15.03.05

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