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Eiskaltes Ringen um die Erstwähler

Simone Violka lädt Erstwähler zum Eis ein, um über ihre Sorgen zu diskutieren -
Forderung: Schulbildung in zentraler Hand

Von Ulrich Hübler

Lichtenstein. Süße Idee. Jene jungen Menschen im Wahlkreis, die in diesem Jahr 18 geworden sind und das ersten Mal in zwei Wochen wählen, haben vor wenigen Tagen Post von der SPD-Bundestagskandidatin Simone Violka bekommen. Und weil es sich doch trefflicher in Geselligkeit reden ließe, lag der Einladung in das Eiseck Hegewald ein Gutschein über 2,50 Euro bei - für Eis, oder Kaffee, heißt es in der Einladung, die in der vergangenen Woche die jungen Lichtensteiner erreichte. 20 der 160 Eingeladenen kamen nun tatsächlich zur Erfrischung und haben der SPD-Frau auf den Weg gegeben, was sie am liebsten verändert haben möchten. "Ganz wichtig war bei den jungen Leuten die Forderung, dass die Bildung in zentraler Hand liegen sollte", resümierte Violka gestern. Zu unterschiedlich sei etwa die Qualität der Abiture in Deutschland. Das erschwere die Bewerbung für einen Studien- oder Ausbildungsplatz. Drei Stunden Zeit hat sich die kleine Lichtensteiner Runde genommen. Zeit um über Politik zu reden und vor allem darüber, dass es wichtig ist, zur Wahl zu gehen, und selbst zu entscheiden.

Freie Presse Hohenstein-Ernstthal 07. September 2005

 

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