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Dosenpfand ist im Interesse der ansässigen Brauereien „Wenn man mit offenen Augen durch die Natur geht, dann kann man nicht übersehen welches Problem wir mit weggeworfenen Getränkedosen haben. Daher ist es für mich absolut unverständlich wie man wie Herr Wanderwitz so vehement gegen den geplanten Dosenpfand wettert“, so die Bundestagsabgeordnete Simone Violka. Nicht nur die Herstellung der Dosen ist wegen ihrer Energieintensivität problematisch sondern auch die Entsorgung. Von den vielen einfach in die Gegend geworfenen Dosen einmal abgesehen. „Für mich ist es ein Totschlagargument, wenn Herr Wanderwitz seine Ablehnung damit begründet es wäre den Händlern nicht zuzumuten im Handel ein neues System für die Rücknahme der Dosen einzuführen. Die kleinen privaten Händler vor Ort sehen darin nämlich kaum ein Problem und die Handelsketten haben schon lange in neue Systeme investiert.“
Für
Violka ist die andere Seite der Medaille wesentlich interessanter. Bei
vielen Gesprächen vor Ort konnte sie von allen kleinen Privatbrauereien in
der Region erfahren, dass diese auf die Einführung des Dosenpfand hoffen.
Sie erhoffen sich dadurch einen gestärkten Marktanteil vor Ort, weil sie
sich keine Abfüllung in Dosen leisten können. Das können nur große Konzerne
und die sitzen bekanntlich kaum in den neuen Ländern. „Die Interessen der
kleinen Brauereien hier in der Umgebung, die ein wichtiger Teil des
Mittelstandes sind, Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze schaffen, werden in
der Frage des Dosenpfandes von der CDU/CSU einfach ignoriert. Vielleicht
wäre es besser, Herr Wanderwitz würde nicht blind die ihm aufgeschriebenen
Thesen seiner Partei verkünden und vertreten sondern sich auch mal vor Ort
mit den Betroffenen auseinandersetzen. Dabei nicht nur mit denen, die seine
Meinung teilen sondern auch mal mit denjenigen die andere Interessen haben.“
Außerdem weißt die Abgeordnete darauf hin, dass die Entsorgung von Müll,
also auch der weggeworfenen Dosen, die Kassen der Kommunen belastet. „Das
ist ein Punkt der mir zu wenig bei dem Thema mit beachtet wird. Denn
schließlich zahlen wir dann alle mit unseren Steuergeldern dafür, dass
dieser weggeworfene Müll wieder entsorgt wird. Ich denke solche Steuergelder
können in Schulen und anderen Einrichtungen eine bessere Verwendung finden“,
so die Abgeordnete abschließend. |
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