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Simone Violka: „Regierung muss am Atomausstieg festhalten!“

 

Die Landesgruppenvorsitzende der sächsischen SPD- Bundestagsabgeordneten Simone Violka, fordert die Einhaltung des im Koalitionsvertrages festgeschriebenen Atomausstiegs. „Es gibt keinen Grund der Atomlobby entgegenzukommen, weder zeitweilig ausbleibende Öllieferungen aus Russland, noch instabile politische Verhältnisse in Öllieferländern oder irgendetwas anderes. Wer den Menschen weismacht Atomenergie könnte Öl ersetzten, der belügt die Menschen“, so Violka. Vielmehr seien solche Ereignisse, wie die letztens zeitweilige ins  Stocken geratene Öllieferung aus Russland ein Grund mehr, verstärkt auf alternative Energien und mehr Energieeffizienz  zu setzen und sich damit unabhängiger von solchen Zulieferern zu machen. „Je weniger wir auf Importe angewiesen sind, umso weniger erpressbar sind wir. Für Sachsen sind erneuerbare Energien schon jetzt ein Erfolg, den wir noch weiter ausbauen können und müssen“, ist Violka überzeugt. Sie sieht für Technologien aus Sachsen einen weltweiten Markt, der erst am Anfang steht. „Ein längeres Festhalten an der Produktion von Atomenergie hemmt diese Entwicklung unnötig und macht das Leben in Deutschland auch nicht unbedingt sicherer“, so Violka abschließend.

 

18.01.07

 

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