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Simone Violka im Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen

Auf der vom 14. bis 16. Mai 2004 in Leipzig stattgefundenen Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen wurde Simone Violka neu in den Bundesvorstand gewählt. Die SPD-Arbeitsgemeinschaft hat sich die Gleichstellung von Frauen und Männern in Partei und Gesellschaft zum Ziel gesetzt. „Oft reicht es allein nicht, die Gleichstellung in Gesetzen zu verankern. Viel wichtiger ist es, diese auch gesellschaftlich zu etablieren“, so Violka. „Hier in unserer Region ist es leider immer noch so, dass zum Beispiel bei Einstellungen Frauen benachteiligt werden.“ Aber Violka weiß auch von positiven zu berichten. „In Sachen gleicher Lohn für gleiche Arbeit sind wir hier in den neuen Bundesländern viel weiter als in den Alten. Dort sind heute noch immer Lohnunterschiede bis zu 25 Prozent zwischen Männern und Frauen bei gleicher Arbeit keine Seltenheit. Wir liegen da bei unter 10 Prozent.“ Dennoch bleibt das Thema auch in der Region aktuell, solange nicht Männer und Frauen völlig gleichgestellt sind.

Simone Violka bedauert auch die geringe Frauenquote in den Parlamenten. „In den Gemeinde-, Stadt- und Kreisräten werden viele Entscheidungen über Kindergärten, Schulen, Betreuungseinrichtungen und vieles mehr getroffen. Alles Dinge, von denen oftmals vor allem Frauen betroffen sind. Daher ist es wichtig, dass sie dabei auch mitreden und mitentscheiden können.“ Violka kündigt an, Frauen stärker für die kommunalpolitische Arbeit begeistern zu wollen, damit sich bei der nächsten Wahl mehr Frauen für ein Mandat bewerben.

 

Bild, von links nach rechts: Elke Ferner, neue ASF-Bundesvorsitzende, Brigitte Blattmann, Vorsitzende der ASF im SPD Unterbezirk Leipzig, Heidi Becherer, Simone Violka

15.05.2004

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